Haftpflichtversicherungen – ohne sie geht nichts

Geschrieben von am 22. Dezember 2013

Der richtige Versicherungsschutz hängt von mehreren Faktoren ab und er ändert sich im Laufe des Lebens. Ein regelmäßiger Check ist eine gute Empfehlung, um im Schadensfalle keine böse Überraschung zu erleben. Vor allen auf Haftpflichtversicherungen kann nicht verzichtet werden.

Welche Versicherung brauche ich eigentlich und auf welche kann ich verzichten? Diese Frage stellt sich wohl jeder einmal. Es gibt Ereignisse, da denkt man über einen passenden Versicherungsschutz nach. Manche Situationen zwingen einen zum Abschluss einer Versicherung. Stellenweise schließt man einfach eine Police ab, ohne über deren eigentlichen Sinn nachzudenken. Grundsätzlich benötigt man eine Krankenversicherung und eine private Haftpflichtversicherung. Sie sind unabhängig von Familienstand, Alter und Berufsangehörigkeit. Solange Kinder nicht wirtschaftlich selbstständig sind, besteht in der Regel eine Mitversicherung über die Eltern.

Versicherungen, um die man nicht herumkommt

Einige Versicherungen sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und demzufolge nur für eine gewisse Zielgruppe relevant. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist beispielsweise nur als Halter eines Autos notwendig, eine Tierhalterhaftpflicht sollte jeder verantwortungsbewusste Pferde- und Hundebesitzer haben, bei einem Öltank schützt eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung vor Schadenersatzforderungen. Haftpflichtversicherungen bilden eine der wichtigsten Versicherungssparte überhaupt. Im Schadensfalle sind sie es, die den Versicherungsnehmer vor dem finanziellen Ruin schützen, denn dieser haftet mit seinem gesamten Hab und Gut, fügt er einem Dritten einen Schaden zu. Besonders Personenschäden können schnell Millionenbeträge ausmachen. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist dann oft die einzige Möglichkeit, die gestellten Forderungen zu begleichen, ohne selbst in Not zu geraten.

Spezielle Haftpflichtversicherungen für Immobilienbesitzer

Als Besitzer einer Immobilie sollte man sich gleichfalls Gedanken über Haftpflichtversicherungen machen und das trifft nicht nur auf Vermieter zu, die mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung für eine finanzielle Absicherung sorgen. Bereits in der Entstehungsphase der Immobilie ist eine Bauherren-Haftpflichtversicherung empfehlenswert, die den Bauherren bei Unfällen auf der Baustelle Schutz bietet. Zwar kommt eine Haftung hier nur in Betracht, wurden die Sorgfaltspflichten verletzt – beispielsweise durch einen fehlenden Bauzaun –, doch wie in anderen Haftpflichtfällen haftet der Bauherr mit seinem gesamten Vermögen.

Nachfrage beim Versicherer bringt Klarheit über den bestehenden Schutz

Bevor man nun aber alle vorgenannten Versicherungen abschließt, prüft man erst einmal seinen persönlichen Bedarf und den bestehenden Versicherungsschutz. Gerade die private Haftpflichtversicherung beinhaltet oft umfassende Leistungen und deckt eventuell auch in kleinem Umfang Bauvorhaben, Öltanks sowie Haus- und Grund­besitz ab. Ist man sich nicht sicher, fragt man beim Versicherer nach.

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